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Zahngold verkaufen: Was Kronen, Brücken & Inlays wirklich wert sind

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Zahngold verkaufen: Was Kronen, Brücken & Inlays wirklich wert sind – Zahngold verkaufen | Antik Seider

Sie haben nach einer Zahnarztbehandlung alte Kronen, Brücken oder Inlays mitbekommen – oder finden beim Auflösen eines Nachlasses einen kleinen Briefumschlag mit Zahnersatz? Was viele nicht wissen: Zahngold gehört zu den am häufigsten unterschätzten Wertgegenständen, die in deutschen Haushalten schlummern. In meiner Arbeit als DGuSV-zertifizierte Sachverständige begegnet mir das Thema Zahngold verkaufen regelmäßig – und fast immer sind die Besitzer überrascht, wie wertvoll diese unscheinbaren Stücke sein können.

In diesem Ratgeber erkläre ich Ihnen, woraus Zahngold tatsächlich besteht, wie die Bewertung funktioniert, was Sie beim Verkauf beachten sollten – und warum eine fundierte Einschätzung durch eine erfahrene Fachkraft so wichtig ist.

Was ist Zahngold überhaupt – und warum ist es wertvoll?

Zahngold ist kein reines Gold im klassischen Sinne, sondern eine Dentallegierung – also eine Mischung aus verschiedenen Metallen, bei der Gold den wichtigsten Anteil bildet. Der Begriff ist etwas irreführend, denn nicht jeder Zahnersatz enthält tatsächlich Gold. Doch überall dort, wo ein gelblich-metallischer Glanz zu sehen ist, lohnt sich ein genauerer Blick.

Dentale Goldlegierungen wurden über Jahrzehnte wegen ihrer hervorragenden Eigenschaften eingesetzt: Sie sind biokompatibel, formstabil, korrosionsbeständig und lassen sich präzise gießen. Gerade diese hohe Qualitätsanforderung macht sie zu einem interessanten Material für den Ankauf – denn was die Medizin fordert, enthält in der Regel einen erheblichen Edelmetallanteil.

💡 Gut zu wissen: Zahngold wurde in der Dentalmedizin besonders intensiv von den 1950er bis in die 1990er Jahre eingesetzt. Wer also Zahnersatz aus dieser Ära auflöst – sei es im eigenen Haushalt oder im Rahmen eines Nachlasses – findet häufig Stücke mit einem beachtlichen Goldanteil.

Welche Legierungen stecken in Kronen, Brücken und Inlays?

Das ist die Frage, die ich bei jeder Bewertung als erstes kläre – denn der Goldgehalt einer Dentallegierung kann stark variieren. In der Zahntechnik unterscheidet man grundsätzlich zwischen Hochgoldlegierungen, Goldreduzierten Legierungen und metallischen Legierungen ohne Edelmetallanteil.

Hochgoldlegierungen enthalten typischerweise einen Goldanteil von 75 Prozent und mehr – das entspricht 18 Karat (750er Gold). Diese Legierungen wurden vor allem für Kronen und Inlays verwendet, bei denen höchste Formgenauigkeit und Langlebigkeit gefordert waren. Neben Gold sind Platin, Palladium, Silber und manchmal Kupfer beigemischt. Der hohe Edelmetallanteil macht diese Stücke besonders interessant für den Ankauf.

Goldarme Legierungen bewegen sich oft zwischen 20 und 60 Prozent Gold. Diese wurden seit den 1980er Jahren zunehmend eingesetzt, als die Goldpreise stiegen und Zahnarztpraxen kostenbewusster wurden. Trotzdem enthalten sie häufig auch Palladium oder Platin – ebenfalls Edelmetalle mit erheblichem Materialwert.

Metallkeramische Systeme, also Zahnersatz mit einer Keramikverblendung auf einem Metallgerüst, können ebenfalls Goldlegierungen enthalten – das Metallgerüst ist hier entscheidend. Reine Zirkon- oder Keramikkronen hingegen sind vollständig edelmetallfrei.

Legierungstyp Typischer Goldanteil Weitere Edelmetalle Typische Verwendung
Hochgoldlegierung deutlich mehr Platin, Palladium, Silber Vollgusskreonen, Inlays, Onlays
Goldarme Legierung deutlich mehr Palladium, Silber, Kupfer Brückengerüste, neuere Kronen
Edelmetallhaltige Keramiklegierung deutlich mehr Palladium, Platin Metallkeramische Verbundkronen
Nichtedelmetalllegierung (NEM) 0 % Keine Günstige Versorgungen, Zahnspangen

Merke: Ob Ihre Krone oder Brücke wertvolles Gold enthält, lässt sich ohne Analyse nicht sicher sagen – optisch können manche Legierungen irreführend aussehen. Erst die Bewertung durch eine Fachkraft bringt Klarheit.

Wo kommt Zahngold her – typische Quellen im Alltag

Zahngold gelangt auf verschiedenen Wegen in private Hände. Der häufigste Fall: Der Zahnarzt entfernt eine alte Krone oder Brücke und übergibt das Stück dem Patienten – was viele gar nicht wissen ist, dass sie dieses Material rechtlich mitnehmen dürfen und es ihnen gehört.

Ein zweiter häufiger Kontext ist die Nachlassauflösung. Besonders bei älteren Generationen, die viel Zahnersatz aus den Blütezeiten der Dentalmedizin tragen, finden sich nach einem Todesfall oft Umschläge, Schachteln oder kleine Dosen mit alten Kronen. Diese werden beim Durchräumen einer Wohnung häufig übersehen oder irrtümlich entsorgt. Wer also einen Nachlass auflöst, sollte Schubladen, Medizinschränke und Schmuckkästchen sorgfältig prüfen.

Drittens gibt es Menschen, die über Jahre Zahnersatz gesammelt haben – zum Beispiel Mitglieder des Pflegepersonals oder Angehörige, die Zahnersatz aufbewahrt haben, ohne zu wissen, was damit zu tun ist.

💡 Gut zu wissen: Zahngold aus einem Nachlass gehört rechtlich zum Erbe. Bei der Auflösung eines Nachlasses sollten alle Wertgegenstände – auch kleine, unscheinbare wie Zahnersatz – vor der Bewertung erfasst werden. Als Sachverständige helfe ich Erben in ganz Süddeutschland, den Überblick über den gesamten Wertbestand zu behalten.

Wie funktioniert die Bewertung von Zahngold?

Die Wertermittlung von Zahngold ist komplexer als bei einem klassischen Goldring mit eingeprägter Punzierung. Während ein 585er-Ring (das entspricht 14 Karat Gold) klar gekennzeichnet ist und der Feingehalt ohne Analyse feststeht, fehlt bei Zahnersatz eine solche eindeutige Markierung. Zahntechniker und Labore verwenden zwar spezifische Legierungen mit bekannten Zusammensetzungen, doch im Nachhinein ist der genaue Goldanteil ohne Analyse kaum zu bestimmen.

In meiner Praxis gehe ich bei der Einschätzung von Zahngold wie folgt vor: Zunächst schaue ich mir die Stücke optisch an – Farbe, Oberflächenstruktur und Gewicht geben erste Hinweise auf die Legierungsklasse. Dann fließen meine Erfahrungswerte aus 17 Jahren im Edelmetallankauf ein: Welche Legierungstypen wurden in welchen Jahrzehnten typischerweise eingesetzt? Wie verhält sich das Gewicht zum erwarteten Goldanteil?

Für eine präzise Analyse kann der Goldgehalt durch eine Röntgenfluoreszenzanalyse (XRF) ermittelt werden – ein zerstörungsfreies Verfahren, bei dem die Zusammensetzung der Legierung exakt bestimmt wird. Diese Analyse ist der objektivste Weg, den tatsächlichen Feingehalt zu kennen.

„Zahngold ist in meiner Arbeit ein besonders ehrliches Material – es enthält genau das, was die Dentalindustrie hineingemischt hat, ohne die Patina der Zeit oder die Spuren von Reparaturen. Wer seine Stücke professionell bewerten lässt, bekommt eine fundierte Einschätzung auf Basis des tatsächlichen Edelmetallgehalts – und keinen Bauchgefühlspreis.“

— Katharina Seider, DGuSV-zertifizierte Sachverständige

Was beeinflusst den Wert beim Zahngold verkaufen?

Neben dem Goldanteil spielen beim Zahngold mehrere weitere Faktoren eine Rolle für die Wertermittlung. Es ist wichtig, diese zu kennen – denn sie erklären, warum zwei optisch ähnliche Kronen sehr unterschiedlich bewertet werden können.

Gewicht: Je schwerer das Stück, desto mehr Edelmetall ist enthalten. Vollgussmaterial ist schwerer als Verbundstücke mit Keramikanteilen. Schon kleine Gewichtsunterschiede haben bei hochwertigen Legierungen einen spürbaren Einfluss auf die Einschätzung.

Weitere Edelmetalle: Wie oben beschrieben enthalten viele Dentallegierungen neben Gold auch Palladium und Platin – beides wertvolle Edelmetalle, die zur Gesamteinschätzung beitragen. Bei der Wertermittlung wird nicht nur der Goldanteil betrachtet, sondern die gesamte Edelmetallzusammensetzung.

Zustand und Verunreinigungen: Zahnersatz, der sauber aufbewahrt wurde, ist leichter zu analysieren als stark verschmutzte Stücke. Anhaftende Porzellan- oder Keramikreste verringern das Gewicht des analysierbaren Metalls, verändern aber nicht den Metallgehalt selbst – das kann bei der Analyse berücksichtigt werden.

Menge: Einige Stücke zusammen sind oft interessanter als ein einzelnes Stück – sowohl logistisch als auch weil sie zusammen einen klaren Überblick über die vorhandene Legierungsklasse geben können.

  • Hochgoldlegierungen (75 %+): besonders hoher Materialwert
  • Palladiumhaltige Legierungen: Palladium ist ein eigenständiges Edelmetall mit eigenem Marktwert
  • Platinhaltige Mischungen: Platin ist schwerer als Gold und erhöht den Gesamtwert
  • Reine NEM-Legierungen (ohne Edelmetall): kein Ankaufswert im Edelmetallbereich
  • Kombinationen aus mehreren Kronen und Brücken: leichter analysierbar, oft gesamthaft bewertbar

Zahngold verkaufen: Welche Optionen gibt es?

Es gibt verschiedene Wege, Zahngold zu verkaufen. Jeder hat seine eigenen Vor- und Nachteile, und die richtige Wahl hängt von Ihrer Situation ab.

Zahngold-Ankäufer im Internet (Schmelzankauf): Es gibt spezialisierte Online-Anbieter, die Zahngold per Post entgegennehmen, analysieren und dann per Überweisung bezahlen. Der Vorteil ist die Bequemlichkeit; der Nachteil ist die fehlende persönliche Beratung und die Unsicherheit darüber, ob die Analyse transparent nachvollzogen werden kann.

Goldankauf-Shops in der Innenstadt: Viele Schmuckankäufer nehmen auch Zahngold an. Hier ist die Bewertungskompetenz jedoch unterschiedlich – nicht alle Ankäufer verfügen über die Erfahrung, Dentallegierungen korrekt einzuschätzen oder die Mischlegierungen angemessen zu berücksichtigen.

Sachverständige für Edelmetalle: Als DGuSV-zertifizierte Sachverständige biete ich eine fundierte Einschätzung an, die nicht nur den Goldanteil, sondern die gesamte Zusammensetzung der Legierung berücksichtigt. Ich komme gerne zu Ihnen nach Hause – besonders dann, wenn das Zahngold Teil eines größeren Nachlasses ist, bei dem auch Schmuck, Uhren oder andere Wertgegenstände bewertet werden sollen.

Wer sowohl Zahngold als auch klassischen Goldschmuck aus einem Nachlass verkaufen möchte, profitiert besonders von einer Gesamtbewertung durch eine erfahrene Fachkraft. So werden alle Stücke in einem Termin erfasst, und Sie erhalten eine klare Übersicht über den Gesamtwert.

Zahngold im Nachlass: Was Erben wissen sollten

Einer der häufigsten Kontexte, in dem ich mit Zahngold in Berührung komme, ist die Nachlassauflösung. Erst letzte Woche kam eine Kundin aus dem Großraum Stuttgart zu mir, die den Nachlass ihrer Mutter auflöste. In einem kleinen Medizinschränkchen fanden sich neben Schmuck und einer alten Taschenuhr auch mehrere Dentalprothesen und einzelne Goldkronen aus Jahrzehnten zahntechnischer Versorgung. Viele Erben sind in solchen Momenten unsicher: Ist das überhaupt etwas wert? Darf ich das einfach verkaufen?

Die Antwort ist eindeutig: Zahnersatz, der sich im Haushalt des Verstorbenen befindet und entnommen wurde, gehört rechtlich zum Nachlass – und damit zu den Erben. Niemand muss ihn entsorgen oder abgeben. Er kann – wie jede andere Wertigkeit im Nachlass – fachkundig bewertet und verkauft werden.

Wichtig ist dabei: Zahngold sollte nicht vorschnell entsorgt werden, bevor eine Einschätzung erfolgt ist. Gerade in stressigen Phasen der Nachlassauflösung passiert es leicht, dass unscheinbare Gegenstände übersehen werden. Wenn Sie unsicher sind, ob ein Stück wertvoll ist, rufen Sie einfach an – ich helfe Ihnen, den Überblick zu behalten.

Mehr dazu, wie eine vollständige Nachlassbewertung abläuft, finden Sie auf meiner Seite zum Erbschaftsankauf.

Was sollte ich vor dem Verkauf beachten?

Sie müssen sich für ein Gespräch mit mir überhaupt nicht vorbereiten – das ist mir wichtig. Es gibt keine Unterlagen, die Sie zusammenstellen müssen, keine Zertifikate, die Sie suchen sollten. Einfach anrufen und erzählen, was Sie haben – das reicht vollkommen.

Dennoch gibt es ein paar Punkte, die den Prozess angenehmer machen:

  1. Schritt 1: Sammeln Sie, was vorhanden ist. Legen Sie alle Stücke zusammen – Kronen, Brücken, Inlays, Prothesen mit Metallanteil. Auch einzelne Stücke sind willkommen.
  2. Schritt 2: Behalten Sie alles, bis es bewertet wurde. Entsorgen Sie nichts, bevor eine Fachkraft einen Blick darauf geworfen hat. Was auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, kann wertvoll sein.
  3. Schritt 3: Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir. Ich bespreche kurz mit Ihnen, was Sie haben, und wir vereinbaren einen Termin – bei Ihnen zu Hause oder in meinem Geschäft in Nürtingen.
  4. Schritt 4: Lassen Sie sich die Einschätzung erklären. Ich nehme mir Zeit, den Wert verständlich aufzuschlüsseln – was ist Gold, was sind andere Edelmetalle, wie ergibt sich die Gesamtbewertung.
  5. Schritt 5: Entscheiden Sie ohne Druck. Erst wenn Sie mit der Einschätzung einverstanden sind, kommt es zum Verkauf. Kein Zeitdruck, keine versteckten Schritte.

Zahngold verkaufen in Baden-Württemberg und Bayern

Von meinem Standort in Nürtingen aus bin ich für Kunden in ganz Süddeutschland erreichbar. Ob Sie in Stuttgart, Esslingen, Ulm oder Tübingen wohnen – oder aus dem bayerischen Raum rund um München kommen: Ich komme zu Ihnen, wenn das für Sie einfacher ist.

Besonders bei Haushaltsauflösungen oder größeren Nachlässen ist ein Hausbesuch oft der praktischste Weg: Ich bewerte alles vor Ort – Zahngold, Schmuck, Uhren, Münzen, Porzellan – in einem einzigen Termin. Das spart Ihnen Zeit und gibt Ihnen eine vollständige Übersicht über den gesamten Wert der vorhandenen Stücke.

Wenn Sie aus dem Stuttgarter Raum kommen und auch anderen Goldschmuck oder Erbstücke haben, schauen Sie gerne auf die Seite zum Goldankauf Stuttgart – dort finden Sie weitere Informationen zu meinem Service in Ihrer Region. Für Kunden aus dem Münchner Raum steht die Seite zum Ankauf im Großraum München zur Verfügung.

💡 Gut zu wissen: Ich bewerte Zahngold nie isoliert, sondern immer im Kontext. Wenn Sie gleichzeitig Goldschmuck, alte Silberlöffel oder eine ererbte Uhr haben, können wir all das in einem Termin besprechen. Das ist effizienter – und gibt Ihnen ein vollständiges Bild.

Häufige Irrtümer beim Zahngold verkaufen

In meiner langjährigen Praxis begegnen mir beim Thema Zahngold immer wieder ähnliche Missverständnisse. Diese möchte ich hier kurz aufräumen – denn wer gut informiert ist, trifft bessere Entscheidungen.

Irrtum 1: „Das ist doch nur alter Zahnersatz – das will niemand haben.“ Das Gegenteil ist oft der Fall. Gerade alte Kronen aus den 1960er bis 1980er Jahren enthalten häufig hochprozentige Goldlegierungen, die heute wertvoll sind.

Irrtum 2: „Ich muss die Zahnarztrechnung oder einen Herkunftsnachweis mitbringen.“ Nein. Es gibt keine gesetzliche Anforderung, Herkunftsnachweise für Zahngold vorzulegen, das sich in Ihrem Besitz befindet.

Irrtum 3: „Silberfarbene Kronen enthalten kein Gold.“ Das stimmt nicht. Viele palladiumhaltige Dentallegierungen sehen silbern aus, enthalten aber dennoch Gold oder andere wertvolle Edelmetalle. Die Farbe allein sagt nichts über den Wert aus.

Irrtum 4: „Ein kleines Stück lohnt sich nicht.“ Auch eine einzelne Krone kann, je nach Legierung und Gewicht, eine beachtliche Menge Gold enthalten. Und wenn mehrere Stücke zusammenkommen – sei es aus einem Nachlass oder über Jahre gesammelt – summiert sich der Wert deutlich.

Irrtum 5: „Der erste Preis, den ich bekomme, ist fair.“ Eine fundierte Einschätzung setzt voraus, dass der Ankäufer die Legierungszusammensetzung kennt oder analysieren kann. Wer Zahngold ohne Analyse nur „nach Augenmaß“ bewertet, kann keine marktgerechte Bewertung liefern.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel Gold steckt in einer Zahnkrone?

Das hängt stark vom Typ der verwendeten Dentallegierung ab. Hochgoldlegierungen, die besonders bis in die 1990er Jahre weit verbreitet waren, enthalten 75 Prozent Gold oder mehr. Goldarme Legierungen liegen bei 20 bis 60 Prozent. Ohne eine Analyse lässt sich der genaue Anteil nicht bestimmen – weshalb eine professionelle Bewertung der sicherste Weg ist, den tatsächlichen Wert zu kennen.

Kann ich Zahngold auch aus einem Nachlass verkaufen?

Ja. Zahnersatz, der sich im Haushalt des Verstorbenen befand und entnommen wurde, gehört rechtlich zum Nachlass und damit zu den Erben. Er kann wie jeder andere Wertgegenstand aus einem Nachlass fachkundig bewertet und verkauft werden. Ich berate Erben regelmäßig bei der vollständigen Einschätzung von Nachlässen in ganz Süddeutschland.

Muss ich Zahngold vor dem Verkauf reinigen oder vorbereiten?

Nein – Sie müssen gar nichts vorbereiten. Bringen Sie die Stücke so wie sie sind. Schmutz, Zementreste oder anhaftende Keramik beeinträchtigen die Analyse nicht grundlegend und lassen sich bei der Bewertung berücksichtigen. Rufen Sie einfach an und schildern Sie mir kurz, was Sie haben – den Rest übernehme ich.

Unverbindliche Ersteinschätzung

Sie möchten Ihr Zahngold oder Goldschmuck aus einem Nachlass bewerten lassen? Ich berate Sie gerne – persönlich, transparent und ohne Verpflichtung. Für Kunden in Stuttgart, München und ganz Süddeutschland.

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Katharina Seider · DGuSV-ZERTIFIZIERT

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